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Das sind wir

 1831 - heute

2007_08_K_nigspaar_Gabriele_u_Thomas_Steink_hler
2004-05_K_nigspaar_Irmgard_u_Sepp_Stadler
2003-04_Tanja_Bullinger_u_Michael_Heinemann
2001_-_02_K_nigspaar_Manuela_Herok_u_Karl_Heinz_Blachut
2002-03_K_nigspaar_Ruth_u_Klaus_Reckhaus
2000-01_K_nigspaar_Hildegard_und_Horst_Wemh_ner
1999-00_K_nigspaar_Christa_Maria_Weidehoff_u_Uwe_Becker
1998-99_K_nigspaar_Irmgard_u_Sepp_Stadler
1997-98_K_nigspaar_Angelika_Vo_u_G_nter_Weidehoff
1996-97_K_nigspaar_Anne_Di_mann_u_Werner_Strippentow
1994-95_K_nigspaar_Renate_K_pp_u_Karl_Lindemann
1990-_91_K_nigspaar_Doris_Wagner_u_Michael_B_scher
1995-96_K_nigspaar_Renate_Sdahl_u_Friedel_Diekmann
1993-_94_K_nigspaar_Carola_Curdt_u_Manfred_Nolte
1992-93_K_nigspaar_Edeltraud_Diekmann_u_Andre_Niedere_
1991-92_K_nigspaar_Gertrud_Thielsen_u_Sepp_Stadler
1989-90_K_nigspaar_Resemarie_Nolte_u_Conrad_Schormann
1988_-89_K_nigspaar_Helga_Rudat_u_Dieter_Burghardt
1983_84_K_nigspaar_Mara_Sewing_u_Friedhelm_Nettelstroth
1986-87_K_nigspaar_Renate_schormann_u_Heinz_Wagner
big_34959015
1971-_72_K_nigspaar_Edith_Borchard_un_Frank_Berke
big_33811101_0_500-401
2014 2016 Sigrid Windau Volkmar Kobusch big_38601204
2016 2018 Stuckmann Becker
2011_12_K_nigspaar_Heike_u_Uwe_Becker
2010_11_K_nigspaar_Erika_u_J_rgen_Hild
2008_09_K_nigspaar_Sigrid_Windau_u_Volkmar_Kobusch
2005_06_K_nigspaar_Kerstin_Stuckmann_u_Christian_H_ttner
1987-88_K_nigspaar_Gisela_Strippentow_u_Manfred_Dehne
1985-86_K_nigspaar_Hilde_Meyer_u_Fritz_Wieneke
1981_82_K_nigspaar_Christiane_Wolff_uAxel_Glaette
1979-_80_K_nigspaar_Ursula_Berke_u_Heinz_Obermann
1978-79_K_nigspaar_Dagmar_Rasch_u_Michael_Rosinski
1967-_68_K_nigspaar_Hannelore_Dees_u_Werner_Kn_ppel
1965-66_K_nigspaar_Irmgard_Boberg_u_Rolf_Niedere_
1962-63_K_nigspaar_Gertrud_R_ckwarth_u_Reinhold_Benecke
1959-_60_Ilse_Schomacker_u_Heinz_Schormann
1897 1898big_33682453_0_505-278
1958-59_K_nigspaar_Maria_Spindler_u_Bernhard_Geller

Unsere Geschichte

Die bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts reichende Ständeordnung wurde in Westfalen und damit auch in Bielefeld durch die 1832 eingeführte preußische Städteordnung abgelöst. Der damit verbundene Umschwung verwischte die vorher bestehende strenge Trennung der Stände zwischen "Reich , Gering und Arm" immer mehr. Diese Entwicklung hatte bereits in den Jahren davor eingesetzt. Begünstigt durch die steigende Einwohnerzahlen Bielefelds wurden in diesen Jahren zahlreiche Gesellschaften gegründet, in denen die Bürger ihre unterschiedlichen Interessen bündelten. Gründungen dieser Zeit sich unter anderem die Vereinigung der Kaufleute, „die Ressource“, und auch unsere Gesellschaft, die neben anderen Zusammenschlüssen auch heute noch in dieser Stadt aktiv sind.

Mit der Gründung unserer Gesellschaft am Jakobytage 1831 wurde die Hoffnung verbunden, den aus dem Mittelalter herrührenden Schutzgedanken wieder beleben zu können und die verschiedenen Stände und Bevölkerungsgruppen zu nützlichen Tun zusammen zu schließen. Es erging an diesem Tage an die Bürger der seinerzeit 7000 Einwohner zählenden Stadt der Aufruf, zur Belebung und Befriedung des Gemeinsinns und der brüderlichen Eintracht ein jährliches Schützenfest durchzuführen. Der Gründungsaufruf, der auf große Resonanz stieß und dem wir das Bestehen unserer Bielefelder Schützengesellschaft verdanken, hatte folgenden Wortlaut:

Eine große Anzahl achtbarer Bürger hiesiger Stadt hat seit langer Zeit schon den Wunsch ausgesprochen, dass auch in unserem lieben Bielefeld zunächst zur Belebung und Förderung des Gemeinsinns und er brüderlichen Eintracht seiner Bewohner nach dem Beispiele benachbarter Städte von Zeit zu Zeit ein wirkliches Bürger- oder sogenanntes Schützenfest gefeiert werden möchte. Mit Rücksicht auf die drückende Zeitverhältnisse, ist das Aussprechen dieses Wunsches bis jetzt niedergeschlagen worden, aber da der gütige Himmel das Flehen hungernder Bürger durch reichliche Spenden des Erntesegens erhören wird, und somit unser aller Herzen wieder sorgenfreier schlagen und wahren Frohsinn wieder nachgegangen werden kann, so beabsichtigt man, schon dieses Jahr eine gut vorbereitete Feier zum künftigen wirklichen " Bielefelder Schützenfest" am Sonntag und Montag, den 21. /22 August zu begehen.   Sind Sie nun aufrichtigen Willens, zur Einrichtung beabsichtigter Bürger- und Schützenfeste Bielefeld mitzuwirken, so werden Sie in diesem Falle hiermit eingeladen, solches durch Unterschrift dieser Zeilen kundzuthun. und zugleich der ersten, daselbigen Versammlung hiesiger Bürger beizuwohnen, Nachmittags von 5 Uhr beim Gastwirt Schütze auf dem Johannisberge, in dessen größerem Zimmer links im Wohnhause deswegen abzuhalten gedenkt, hauptsächlich um zur Wahl eines Ausschusses von zwölf oder mehrerer Bürger zu schreiten, denen Vollmacht erteilt wird: sowohl die Anordnungen des Festes zu treffen, als auch die Statuten dieses Bürgervereins zu entwerfen; zu welchem Zweck man sie derjenigen der Schützenvereine von Paderborn und Lippstadt verschafft hat um dabei als Richtschnur zu dienen."

Bielefeld am Jakoby-Tage (25.Juli) 1831

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